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Geburtstag im Himmel

Heute wäre meine Grossmamme 92 geworden … schon 6 Jahre seit sie gestorben ist. Ich habe nicht das Gefühl, dass das schon so lange her ist.

Manchmal fehlt sie mir sehr. Sie wäre stolz auf Ihre Ur-Enkel:

Töchterchen die – wie sie es gern gewollt hätte – tanzt und den Militärdienst absolvieren will. Leider konnte/durfte meine Grossmamme weder tanzen noch den Militärdienst machen. Töchterchen ähnelt ihrer Ur-Grossmutter in vielem.

Auch auf Sohnemann wär sie stolz. Sie hat immer sehr gut und gern gekocht (ich habe jetzt noch den Geschmack ihrer Pasta chiutta und ihrem Salat im Mund – und krieg es einfach nicht so hin) und Sohnemann liebt es zu kochen.

Und auch auf mich wär sie bestimmt stolz, wenn sie wüsste, wie engagiert ich in meinem Chor bin und mit wieviel Leidenschaft ich singe. Sie war eine grosse Kennerin der klassischen Musik und wäre wohl an alle unsere Konzerte mit grosser Freude gekommen.

Ich bin mir sicher, dass sie uns bei vielem begleitet und sieht, was wir alles machen. Manchmal möchte ich sie halt einfach kurz anrufen und mit ihr reden.

Liebe Grossmamme, alles gute zum Geburtstag! Hab dich lieb ❤

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Adventskalender für meine Freundin

So, der Adventskalender für meine Freundin ist fertig, eingepackt und wird heute noch zur Post gebracht. Dann sollte sie das Paket bis Freitag bekommen 😉

Ich habe von Tchibo ein Set wie diese gefunden:

Ich habe Pralinen, Schokoladennikoläuse, Kerzen, Kaffeebohnen, chinesische Nudeln, Hundespielsachen, Hundeknochen, 3 x 5.- und den Beleg einer bezahlten Tierarztrechnung verpackt. Ich hoffe, sie freut sich darüber 🙂

Panne

Am Dienstag abend wollte ich eigentlich nach Bern, um auf dem Bundesplatz das Spektakel „Rendez-Vous“ zu sehen.

Mama, Kids und Herzbube waren mit von der Partie und wir sind um 16h45 losgefahren. Wir haben genug Zeit eingerechnet, damit wir gemütlich fahren können. Auf der Autobahn hatte es ziemlich Verkehr  – Stosszeiten haben das so an sich 🙂

Nach ca. 25 Minuten Fahrt leuchtet plötzlich die Motor-Kontrolleuchte, und gleich darauf konnte ich kein Gas mehr geben. Gut, dass ich nicht am Überholen war und so gleich auf den Pannenstreifen rollen konnte.

Das Auto stand. Ich habe kein grosses Auto – der Renault Modus hat zwar Platz für 5 Personen, doch es war schon irgendwie eng. Ich rief den TCS an und nach einer Stunde kam der Abschleppdienst. Inzwischen war 18h vorbei und Bern somit abgeschrieben.

Wir mussten alle 5 in den Abschleppwagen steigen. Dann wurde mein Auto aufgeladen und wir wurden ins Depot gebracht. Fabian (der Pannendienstfahrer) hatte seinen kleinen Hund dabei. Er sass die ganze Zeit über auf meinem Schoss. Im Depot angekommen, führte Fabian uns in einen Aufenthaltsraum und meinte, wir sollen uns einfach bedienen (Kaffee/Tee/heisse Schokolade); er und seine Kumpels würden sich um alles kümmern.

Nach etwa 20Minuten kam er wieder mit einigen Papieren. Er hatte uns ein Mietauto organisiert und verlangte meinen Fahrausweis und meine ID-Karte. Beim Aufschreiben meinte er: „ahh, 1975 – bestes Jahr! Und erst noch ein gehörntes Sternzeichen. Die sind die besten!“„Wieso, sind sie auch von 1975?“„Ja, einen knappen Monat nach ihnen“„Echt? Das ist ja witzig. Mein Bruder heisst Fabian und ist vom 18. Mai“ (er vom 14. Mai). Nun sassen wir also da, zwei 1975-Jahrgänge und beide im Sternzeichen Stier :-). Wir haben alle zusammen gewitzelt und er schien etwas abgelenkt. Als wir dann im Mietauto sassen und davon fahren wollten, lief er hinterher und gab mir noch meinen Hausschlüssel (der am Autoschlüsselbund ist). 10 Minuten später – wir waren schon wieder auf der Autobahn – rief er mich auf dem Handy an. Sohnemann nahm ab. Er hätte vergessen, eine Kopie meines Fahrausweises und der ID zu machen… 🙂

Es wurde dann abgemacht, dass er mir eine SMS schickt mit der Email Adresse und ich sollte ihm ein Foto von den beiden Karten schicken. Am schluss seiner SMS schrieb er „schönen Berner-Abend ;-)“.  Ich bedankte mich und wünschte ebenfalls einen schönen Abend. Die Fotos habe ich ihm dann später noch per Mail geschickt und mich nochmals für die freundliche und professionnelle Art bedankt. Der Typ hat mich irgendwie ebenfalls etwas verwirrt, denn als ich am nächsten Morgen ins Büro fahren wollte (also gestern), kam mir in den Sinn, dass ich die Büro-Schlüssel in meinem Auto vergessen hatte…

… und so fing der gestrige Tag schon mal etwas gestresst an. Statt um 8h das Sekretariat zu öffnen, konnte ich erst um 8h45 einen anderen Schlüssel organisieren. Es stand schon jemand vor der Tür und wollte was von mir. Dann dachten irgendwie alle, dass sie mich anrufen müssen (ich habe praktisch nie Telefonate, drum war es sehr ungewöhnlich). Dann kamen noch 2 Leute vorbei. Und ich musste etwas wichtiges vorbereiten und eine Versand von 100 Briefen machen. Nachmittags hatte ich eigentlicht vor, zusammen mit den Kids zu essen, dann einkaufen zu gehen und auch ein paar Sachen für den Adventskalender meiner Freundin zu besorgen. Dann sollte noch eine gute Bekannte vorbei kommen, weil sie ein Problem mit ihrem Handy hat und abends hatte ich einen Termin um 17h bevor ich dann um 19h30 zur Chorprobe fahre.

Doch es kam alles anders: Das Mietauto musste bis spätestens 18h zurück gebracht werden –  Mein Auto musste ich bis spätestens 18h bei meinem Gargisten abholen – Töchterchen musste von der Schule abgeholt werden, da sie selbst einen Termin um 17h15 hatte und es ihr mit den ÖV zeitlich nicht gereicht hätte – ich musste den Schlüssel der Person (die mir am morgen ihren Schlüssen geliehen hat) wieder zurückbringen – und ich musste unbedingt den Versand vom Morgen auf die Post bringen… Also habe ich meiner Handy-Problem-Bekannten abgesagt – den Termin um 17h auf Samstag verschoben – das Abholen/Bringen von Töchterchen und den Versand habe ich an Mama weiter delegiert. So konnte ich das Mietauto und den Schlüssel zurück bringen. Auch das war eine kleine Odyssee: Es gibt in Lausanne 2 Herzt-Vertretungen. Ich wollte eigentlich zu der am Bahnhof, weil ich dort einen Bus nehmen kann der mich direkt zu meinem Garagisten fährt. Doch ich habe 3 mal die Runde gemacht und die Filiale einfach nicht gefunden. Schlussendlich brachte ich den Mietwagen dann zur anderen Vertretung und hatte somit (bedingt durch den Abendverkehr) fast eine ganze Stunde verloren.

Schlussendlich war alles gemacht und ich sass ziemlich müde in meinem Auto und kaute an einem an der Tankstelle gekauften Sandwich vor dem Saal und wartete auf die anderen Mitglieder des Chor-Comités, denn wir mussten noch was besprechen. In der 1/2 Stunde welche ich hatte, schrieb ich Fabian: „So, ich habe mein Auto wieder. Ein Problem der 2 von 4 Zündspulen (? keine Ahnung was das ist :-D). Schönen Abend“„Na wenigstens ist das Auto repariert, ist doch cool. Machen Sie’s gut une einen sehr schönen Abend noch. Mit besten Grüssen“.  Ehrlich gesagt war ich positif überrascht, hätte nicht gedacht, dass ich eine Antwort bekomme 🙂

Von 20h – 22h hatten wir dann Chorprobe und es war das erste Mal, dass ich wirklich froh war, als wir um 22h fertig waren – ich war total geschafft und freute mich wie schon lange nicht mehr auf mein Bett…

 

 

 

Adventskalender

Ich habe bis letztes Jahr immer einen Adventskalender für die Kids gemacht. Die haben meist so ausgesehen:

Gestern habe ich Sohnemann gefragt, ob er dieses Jahr gern einen Adventskalender hätte. Er meinte nur knapp „nein“. Ok, auch gut 🙂

Allerdings werde ich für meine Freundin einen Adventskalender machen. Die Advents- und Weihnachtszeit ist immer besonders schwer für sie, und ich weiss auch nicht, ob ich es schaffe, vorbei zu gehen. Meine Wochenende sind alle bis Weihnachten „ausgebucht“ …

Jetzt such‘ ich Ideen, was ich in den Adventskalender packen könnte. Schokolade und Hundeleckerlis ist schon mal klar. Was könnte ich anderes verpacken? Habt Ihr Ideen? Praktische und nützliche Dinge, die nicht zu teuer sind (hab ja selbst auch nicht grad massenhaft Flüssiges). Ich bin dankbare Abnehmerin von Tipps 😉

Kehlkopfentzündung

Letzten Samstag ist Töchterchen 17 geworden – wow! Schon 17.

Seit letztem Samstag hustet sie und gestern ging sie nicht zur Schule. Sie war auch ein bisschen heiss gestern und abends beklagte sie sich über Halsschmerzen.

Habe dann heute morgen einen Termin beim Arzt gemacht und die Diagnose: Kehlkopfentzündung.

Tja, nun ist sie unter Antibiotika und bis und mit Donnerstag krank geschrieben.

Hoffentlich wird Sohnemann nicht angesteckt…

It’s charming

Heute abend hatten wir im Rahmen eines Wortgottesdienstes mit meinem Chor zur musikalischen Begleitung beigetragen. Wir haben die Bachkantate 138 gesungen.

Wir hatten ziemlich Erfolg 🙂

Bevor es los ging, haben sich alle Choristen im Gemeindesaal noch ein wenig gesammelt.

Ich hatte im Haar eine rote Blume, so wie diese:

aber eben halt in rot, damit sie zu unserem Chor-Tenue passt.

Da kam Pierre (nein nicht dieser Pierre, wir haben im Chor auch einen Pierre), tupfte auf die Blume und grinste mich an. Ich drehte mich zu ihm und sagte „schön, gell!?“ und er darauf „it’s charming !“

Ich mag diesen Pierre sehr gern. Der würde mir echt gefallen 🙂 Als wir vor 2.5 Jahren in Pécs waren, gingen wir an einem abend gemeinsam an ein Jazz-Konzert. Damals haben wir darüber geredet, dass wir eigentlich gemeinsam mal an einen Jazz-Abend hier in Lausanne gehen könnten. Bis jetzt hat sich das nicht ergeben. Aber heute abend haben wir wieder darüber geredet. Vielleicht klappt’s ja bald einmal 🙂

Dieses Kompliment „it’s charming“ hat mich jedenfalls aufgestellt und ich gehe jetzt mit einem Lächeln zu Bett 🙂

Seelenhund

In meinem letzten Post habe ich von meiner Freundin erzählt.

Ich habe ihren Blog gemacht. Nun fehlt nur noch ein Spendenkonto 🙂 Dazu muss ich aber erst Statuten machen, damit man ein Konto eröffnen kann.

Ihr dürft ihren Blog gern weiter empfehlen 😉

Schönen Sonntag Euch allen!