BASEL

basel_wappen-150x150Diese Seite widme ich speziel meiner Heimatstadt Basel. Ich bin, wie man so sagt, eine richtige “Heiwehbaslere”. Obwohl ich nie dort gelebt habe, fühle ich mich in dieser Stadt zu hause!

“Die drei scheenschte Dääg” vom ganzen Jahr sind natürlich die, wenn Fasnacht ist. Ich bin keine Aktive Fasnächtlere, obwohl ich jedes Jahr denke, dass ich eigentlich beim Vortrab mitmachen könnte. Schlussendlich aber ist es die Stimmung, das stundenlange Gässle (mit minere Mama) und die wunderbaren Märsche (Pfyffer und Tamboure, Guggemusig ist nicht so mein Ding, ausser ein paar auserwälten) die mich jedes Jahr wieder von neuem verzaubern. Schon nur daran zu denken, davon zu schreiben stimmt mich melancholisch…Bei mir ist es sogar so, dass ich vor dem Fernseher weine, wenn ich mal nicht gehen kann…

So sind sie halt, die richtigen Heimwehbasler…

Ich habe auch verschiedene Gedichte geschrieben (alle in Mundart, für nicht-Basler vielleicht ein bisschen schwer zu verstehen). Siehe unter “Poesie-Basel” !

GESCHICHTE

Wer auf der Autobahn durch den Grossraum Basel fährt, ist zunächst mit ausgedehnten Industrieanlagen konfrontiert. Doch dieser erste Eindruck ist angesichts der hübschen Altstadt von Gross-Basel schnell vergessen. Hoch über dem Fluss thront im mittelalterlichen Zentrum am linken Rheinufer das Wahrzeichen der Stadt, das Basler Münster .muenster-150x150

Aber fangen wir am Anfang an:

Basilea war ein ehemaliger römischer Lagerposten in der Nähe der damals weit bedeutenderen Siedlung Augusta Raurica (heute Basel-Augst); in der Völkerwanderungszeit von Alemannen besiedelt, kam es Ende des 5. Jahrhunderts zum Fränkischen Reich, um 912 an Burgund und mit diesem 1006 zum Deutschen Reich; 1019 wurde das Münster von Kaiser Heinrich II. geweiht; um 1225 entstand die erste Brücke über den Rhein.

Zuerst stand Basel unter bischöflicher Herrschaft. 1501 schloss es sich der Eidgenossenschaft an. Kulturelle Blüte war im 15./16. Jahrhundert, 1431-1449 Kirchenkonzil in Basel (Basler Konzil); im 16. Jahrhundert war Basel wichtiger Sitz des Humanismus (Erasmus von Rotterdam), der Künste (Holbein) und des Buchdrucks.

1833 Trennt sich Basel in Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Basel-Stadt ist seitdem also ein Halbkanton von 37,1 km2 und hat 193′000 Einwohner; Der Kanton besteht aus der Stadt Basel, dem Vorort Riehen und dem Dorf Bettingen. Es ist die drittgrösste Stadt der Schweiz und hat zahlreiche historische Bauten (z.B. das Spalentor und das Rathaus).

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Dann hat Basel die älteste Universität der Schweiz (1460), grösste Bibliothek des Landes, 1662 errichtete Öffentliche Kunstsammlung, Naturhistorisches Museum und Museum der Kulturen. Basel ist Zentrum des internationalen Zahlungsverkehrs und der Banken und Versicherungen; Seit 1471 sind auch verschiedene Messen immer wieder aktuell.

Das Berühmteste von Basel ist wohl die Fasnacht (siehe weiter unten) und der Zolli (Zoo, für nicht-Basler :-) )

FASNACHT

Basel zelebriert die Fasnacht nicht zusammen mit dem Rest der Welt, sondern – wie es sich für Individualisten gehört – eine Woche später.

Alles fängt mit dem Morgestraich am Montag morgen um 04.00 an.«Ystoh!» heisst es um fünf vor Vier und … vier Glockenschläge, alle Lichter gehen aus und dann: «Morgestraich, vorwärts Marsch!» Sie hat uns endlich wieder, die schönste Zeit des Jahres, und das dreitägige Schwelgen in Fasnachts-Glückseligkeit kann losgehen.logobaslerfasnacht-150x150

Die Kopflaternen und normalen Laternen sind die einzigen Lichtpunkte, welche in der dunklen, manchmal eisigen Nacht zu sehen sind. Und dann, so zwischen sechs und sieben Uhr darf Ein Halt für Määlsuppe und Zibelewaie ( Meelsuppe und Zwiebelwähe – für nicht-Basler :-) ) nicht fehlen! Keineswegs fehlen darf auch nicht die Blaguette, eine Art Anstecknadel die man in Bronze (für Sammler), Silber oder Gold schon vor der Fasnacht an verschiedenen Orten kaufen kann. Ohne Blaguette kann man schon mal schräg angeschaut werden…

Die Basler Fasnacht findet Hauptsächlich draussen Statt. Am meisten findet Man Cliquen (also Pfeiffer und Trommler), dann gibt’s natürlich auch noch Guggemusig (persönlich gefällt mir das nicht so, ausser den “Schotten“). Am Cortège (Umzug – für nicht-Basler :-) ) sieht man auch Wagen und Chaise (sprich: Scheese). Drinnen (in Restaurants) kann man Schnitzelbängg geniessen (Reime, die sich über jemanden oder etwas lustig machen, oft regional bedingt). Jedes Jahr gibt’s ein globales Sujet (Thema) und auch jede Clique hat ihr eigenes, welches sie mit den Laternen, Kostümen ausdrücken (karikaturistisch).

Traditionelle Goschdym (Kostüme – für nicht Basler :-) ) sind: dr Waggis, die alti Dante, Dr Ueli, dr Pierrot, dr Blätzlibajass, dr Dummbeeter.

Was gibt’s sonst noch? hmmm… Hier könnt Ihr in einem Lexion einige Typische Begriffe finden. Und wenn ihr nächstes Jahr wieder nicht an die Fasnacht gehen könnt, dann verfolgt es doch wenigstens ein bisschen on-line mit!

 

SONSTIGE BESONDERHEITEN VON BASEL

Lällekeenig

Basilisk (Brunnen)  (in englisch)

Vogel Gryff

Herbstmäss

Faehri

Faschtewaie

 

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INTERESSANTE LINKS ÜBER BASEL

www.altbasel.ch

Stadtrundgänge in Basel

Basel aus Wikipedia-Sicht

Basel Insider

Pauluskirche (in dieser Kirche haben meine Eltern geheiratet)

 

 

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