Was für eine Woche…


… und es ist noch nicht vorbei…

Letzten Mittwoch habe ich den Brunsliteig gemacht. Mein Vater hat – wie jedes Jahr – eine Bestllung für seine Arbeitskollegen gemacht.

Dann am Donnerstag ist meine Kindsfreundin (ich kenne sie, seit ich 2 Jahre alt bin) gegen 14h am Bahnhof angekommen. Ich holte sie dort mit meinen beiden Pflegekindern (1,5 und 3,5 Jahre alt) ab und es ging gleich los:

Erst mussten wir einkaufen, dann – zuhause – machten wir einen Zitronencake und 24 Muffins für Mama. Sie hatte mich darum gebeten, da sie in der Kirche einen Weihnachtsbasar hatten.

Als meine Pflegekinder gegen halb sechs abgeholt wurden, stiegen wir ins Auto und holten Töchterchens Freund auf der Arbeit ab. Wir begleiteten ihn an ein Unihockey-Spiel ca 40km von hier. Seine Mannschaft hat gewonnen und gegen 21h waren wir wieder daheim. Meine Freundin und ich haben dann noch bis halb zwei Uhr morgens gequatscht…

Freitag morgen haben wir Brunsli ausgestochen und zum trocknen hingelegt. Auch kam Mama noch vorbei, um die Muffins und den Cake abzuholen. Wir haben noch gemeinsam Mittag gegessen. Nachmittags habe ich das Gepäck für Sohnemann vorbereitet – er fährt am 1. Dezember für eine Woche mit der Schule in ein Lager. Dann brachten wir Sohnemann in die Tanzstunde und danach musste ich zu Hauptprobe. Von 18h-23h war ich also abwesend und meine Freundin kümmerte sich um die Kinder, das Nachtessen und meine Mama kam dann auch noch vorbei (das war so abgesprochen 😉 ). Auch heute redeten wir bis spät in die Nacht….

Samstag morgen war es einigermassen gemütlich. Ich fuhr um 16h los und meine Familie kam später mitsamt Töchterchens Freund auf 20h ans Konzert. Es war super! Wir haben wirklich gut gesungen und die Kirche war voll !

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Nach dem Konzert mussten noch die Kirche aufgeräumt werden und gegen halb elf beschlossen wir noch in einer Hotelbar einzukehren. Mama, Kinder, Freundin und ich hatten es wirklich lustig. Im Hotel fand irgend eine Travestie-Party oder so statt – hatte schon ein paar eigenartige Gestalten :D. Als wir um 00h30 nach Hause fuhren (Mama zu sich, alle anderen mit mir) merkten wir – als wir ankamen – dass Mama mein Hausschlüssel hat. Na toll! Also gut, wir mussten den Schlüssel holen und wir haben Mama in der Mitte des Weges getroffen… Schlussendlich war es kurz nach 1h, bis wir daheim waren. Geschlafen haben wir allerdings nicht vor 2h30…

Am Sonntag morgen brachte ich meine Freundin gegen 10h auf den Bahnhof. Um 13h fuhr ich nach Genf – das 2. Konzert war um 17h und ein voller Erfolg. Wir hatten sogar Standing Ovations… Danach gab’s noch ein Apéro und als ich um 21h zuhause ankam wollte Mama mit den Kids ins Mc Donalds. Ok, gesagt – getan. Wir waren kurz vor halb elf wieder zurück und ich steckte die Kinder ins Bett.

Montag morgen habe ich Sohnemann dann zum Bus gebracht und ich war kurz nach halb neun wieder daheim. Ich war ziemlich k.o. Habe mich von 9h15 – 10h15 nochmals ein wenig hingelegt… Mittags kam ein Pflegekind zum Essen und um halb zwei fuhr ich zu meiner neuen Arbeit. Das war schön chaotisch. Abgemacht war, dass die Schlüssel im Briefkasten sind – den Briefkastenschlüssel hatte ich bekommen. Ich öffne den Kasten… keine Schlüssel da. Na gut… ich ruf mal den Pfarrer an. Er war erstaunt darüber, kam aber sofort vorbei, damit ich ins Büro konnte. Als ich den PC startete, wurde ein Passwort verlangt. Ich habe verschiedene (aufgeschriebene) Passwörter ausprobiert…. aber keines hat funktionniert. Also hing sich der Pfarrer an die Strippe und telefonierte 3 verschiedenen Leuten, um das Passwort heraus zu finden (die ehemalige Sekretärin war schon nach Chile weggeflogen und nicht mehr erreichbar). Schlussendlich hat es dann geklappt. Alles in allem war der 1. Arbeitstag ganz gut 🙂 . Abends habe ich noch die Brunsli eingepackt, um sie heute morgen weg zu schicken. Geschlafen habe ich kurz nach Mitternacht…

Heute morgen, nachdem ich auf der Post war, musste ich noch aufs Arbeitsamt und um 10h kam mein 1. Pflegekind und mein Bruder. Er hatte mich heute morgen via whatsapp gefragt, ob er vorbei kommen könne – er bräuchte meine Hilfe bei der Buchhaltung seines Baseballclubs… Dann hat mich um halb elf Töchterchen angerufen: sie hätte ganz vergessen, dass sie heute in der Schule mittag isst… Kannst Du mir um 11h30 etwas bringen? Gut, also fuhr ich in den Laden, brachte ihr das Pic-Nic und holte dann mein 2. Pflegekind. Wieder nach Hause, mittag essen kochen… Mama kam vorbei und wir assen alle gemeinsam.

Heute Nachmittag war es endlich etwas ruhiger. Die Pflegekids spielten ganz toll miteinander, Bruderherz ging gegen 14h und mit Mama haben wir in der Küche Kaffee getrunken und gequatscht.

Wie ihr seht – es war mir nicht langweilig seit einer Woche… aber immerhin vergess‘ ich so andere Dinge, an welche ich sonst zu oft denke….

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5 Kommentare zu “Was für eine Woche…

  1. Oh – was ist denn das für ein hübscher Ausstecher für die Brunsli?
    Lässt sich der Teig gut verarbeiten und gut ausstechen?
    Und – ist das ein geheimes Rezept oder wärst Du bereit es ‚rauszurücken? 🙂
    LG
    Gerlinde

    • Das ist ein Baslerstab – Das Wappen vin Basel. Denn die Brunsli sind eine Baslerspezialität 😉

      Ich schicke Dir das Rezept via Mail – allerdings erst heute Abend 😉

      • Super. Danke! Ich freu mich!
        Sollte ich irgendwann mal in die Schweiz reisen, werde ich mir einen solchen Ausstecher kaufen. 🙂

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