Singin in the rain


Seit 2 Tagen läuft mein TV nicht mehr… eigentlich für mich persönlich nicht so schlimm. Schon als Teenie sagte ich, dass ich später mal keinen Fernseher zu hause will. Na ja, mit meinem Mann und später den Kids hatten wir halt dann doch einen.

Heute Nachmittag wär auf ARTE „Singing in the rain “ gekommen. Den hätte ich gern wieder mal gesehen… ich liebe amerikanische Musicals! Sind einfach meine Lieblingsfilme. Die damalige Nachkriegszeit war so aufblühend, die Menschen waren fröhlich, hatten ein Ziel, gingen respektvoll miteinander um. Heute geht’s doch in den Filmen immer nur um Sex, Affairen, Schiessereien, etc. –  Action muss her. Langweilig!

Was gäb ich manchmal drum, damals gelebt zu haben…

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7 Kommentare zu “Singin in the rain

    • Ich wüsste nicht, wann ich woanders lebe — in meinen Träumen vielleicht 😀

      Nein, ehrlich, ich finde unsere heutige Zeit nicht unbedingt spitze! Schreibe ich ja auch im „über ich“ … : Manchmal glücklich, manchmal nicht, fühle ich mich teilweise in der falschen Zeit…

      Heute muss immer alles schnell gehen, niemand hat mehr Zeit, etwas zu geniessen oder sich darauf zu freuen. Ich meine, seit mitte Oktober gibt’s Weihnachtsartikel in den Läden… hallo?? Da kann man sich ja gar nicht mehr auf Weihnachten freuen. Es verleidet einem regelrecht wenn schon seit mitte Oktober damit angefangen wird. Und kaum ist Weihanchten vorbei, stehen schon die Osterhasen bereit… oh nein, eine Konsumgesellschaft ohne Ende, ohne Werte, ohne Traditionen, ohne Vorfeude….

  1. du kannst dir die ARTE mediathek mal anschauen, wie oben schon geschrieben wird, der Film den du meinst, ist heute mittag um 13.45 hier in der mediathek gesendet worden. immer mal in die mediatheken gucken, da kann man auch fernsehen LG

    • Bei uns lagen die Weihnachtsplätzchen, Stollen, Nikoläuse und alles weihnachtliche schon ende September in den Regalen, freuen kann man sich da nicht mehr, da geb ich dir aber mal recht.

  2. Tja, jetzt ist die Frage: Würdest Du gerne zu Zeiten leben, als der Film produziert worden ist, dann wolltest also leben zu Zeiten des Koreakrieges, des kalten Krieges, der zähen Verhandlungen mit den Siegermächten, achja…die Wasserstoffbombe gabs auch noch….aber natürlich auch zur Zeit des Wiederaufbaues nach dem Krieg, mit viel Hoffnung und viel Zuversicht. Da aber Musik und Tanz die Ära der 20er jahre widerspiegeln soll, dann müßte es diese Zeit sein… eh nur ein paar Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, und ein paar nach dem 1. Weltkrieg. Aber die 20er Jahre waren sicher auch eine interessante Zeit…. Ich glaube, wir jammern da auf hohem Niveau: Wir haben das Privileg jeweils in einem der reichsten Länder der Welt zu leben, Du wie auch ich: Welche Werte wir selber leben, liegt in und an uns. Und diese werden ja nicht bestimmt durch Schokonikoläuse im Supermarkt… Aber sehr wohl eine Kerze im Fenster und Kekserln backen mit den Kindern, odetr auch in Stille und Kontemplation durch den Wald gehen… Das Hier und Jetzt können nur wir selber verändern, ein Lächeln hilft, eine Gracias a la Vida …. Und das leben wird nicht durch nebuloses Fernsehprogramm bestimmt…. ein Buch macht vieles wett, oder die Auswahl der guten Filme, auf Arte eben.. ;-.) z.B.
    Alles Liebe Dir im Hier und Jetzt…
    Liebe Gruß, normalerweiser aus Wien, derzeit aus meinem Rehabilitationsaufenthalt
    Pipa

    • Also die 20 Jahre waren ja ziemlich „verrückte“ Jahre und die Menschen waren – auf ihre Weise zur damaligen Zeit – etwa so „gestört“ wie heute… Prohibition (1919–1933 in den vereinigten Staaten) inkl. Al Capone, Freizügigkeit (man schaue sich die kurzen Charlston-Röcke von damals an…). Damals war es glaub ich nicht viel besser als heute…

      In den Nachkriegsjahren (also in den 50er Jahren) hätte ich hier in der Schweiz wohl nicht sehr viel vom Koreakrieg, dem kalten Krieg oder den Verhandlungen der Siegesmächte mitbekommen… und eigentlich rede ich von diesen Jahren.

      Natürlich liegt es an uns, welche Werte wir leben – aber ich kann nichts daran ändern, dass ab Mitte Oktober (oder früher) schon Weihnachtsgebäck in den Läden verkauft wird. Ich kaufe natürlich keines – 1. aus Prinzip und 2., weil ich immer selbst Weihnachtsgebäck (mit meinen Kids 😉 ) mache. Oder ich kann nichts daran ändern, dass am 1. August (schweizer Nationalfeiertag) nicht mehr Volksmusik sondern irgendwelche spanischen Lieder gesungen werden (der globalisierung sei Dank!).

      Ich bin dankbar dafür, in einem Land zu leben, das zivilisert und sicher ist (obwohl : mit knapp 2 Mio Ausländern in einem Land mit etwas über 8 Mio Einwohnern die Zivilisation und Sicherheit manchmal zu wünschen übrig lässt! Ich reden von den Ausländern, die hier einfach nur profitieren und ihr niedriges, primitives Niveau verbreiten) – aber wenn ich mich umschaue, hat die heutige Jugend nichts anderes zu tun als auf ihren Smartphones zu hocken, sich in den Socialmedias gegenseitig anzustacheln und zu saufen – No Future Jugend.

      Die Kinder heute werden einerseits überbemuttert, sprich verhätschelt und sind regelrechte Memmen, andererseits haben schon 8-jährige Iphones und 2-jährige Ipads. So im Sinne: beschäftige dich mal allein! Denn meistens arbeiten heute ja auch viele Mütter und die Kinder werden von irgendwelchen Tagesstätten oder Tagesmüttern quasi „erzogen“. Jeder für sich! Familie hat oft auch keinen Wert mehr… wenn ich gewisse Bekannte sehen, die Ihre Kinder vom Vater über die Grossmutter zur Freundin „abschieben“ um – obwohl sie schon die ganze Woche arbeiten – am Freitag und/oder Samstag noch in den Ausgang zu gehen… damit habe ich echt Mühe….

      Ich versuche, meinen Kindern so gut es mir gelingt, verschiedene Werte und Traditionen weiter zu geben, und ich habe das Privileg eine tolle Familie zu haben. Aber wir leben in einer Gesellschaft, da wirst Du einfach mitgerissen – ob Du willst oder nicht. Ok, ich könnte jetzt sagen, ich zieh in irgendeine Waldhütte und werde Selbstversorger… aber soweit gehen möchte ich jetzt auch nicht.

      Natürllich finde ich es toll, dass wir heute Internet haben, Frauenrechte, moderne Technik, ec…. aber ich glaube manchmal einfach, dass die Menschen früher glücklicher waren, mehr Sinn für Werte, Respekt und Leben hatten…

      PS: alles Gute für Deine Rehabitilation 😉 und Grüsse nach (normalerweise) Wien

  3. Jede Generation sagt so etwas ab einem gewissen „Alter“. 🙂 Schon die alten Römer haben von ihren Jugendlichen gesagt, dass sie faul, dumm und aufsässig sind. Wie neigen dazu, früheres zu idealisieren, weil wir negatives vergessen (wollen). Deine Kinder werden eines Tages genau deine heutigen Worte benutzen. 🙂

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