Verkürzte Ferien – und aus!


2205_Trennung_1260Es war ja irgendwie vorprogrammiert: Es ist aus zwischen J.D. und mir. Aber es geht mir nicht mal besonders nahe. Irgendwie wusste ich es schon seit einiger Zeit, dass es nicht halten wird…

Jedenfalls fuhr ich gestern Nacht mit den Kindern um 21h nach einem kurzen Streit heimwärts. Ich will jetzt auch gar nicht auf Details eingehen, nur soviel: er ist (für mich) zu besitzergreifend, zu anhänglich und irgendwie treudoof. Ausserdem benimmt er sich den Kindern gegenüber manchmal wie wenn er ihr Vater wäre (dafür ist es einfach noch zu früh!) und verhält sich dann aber selbst wie ein Kind (schmollen). Kindergarten irgendwie! Und ich kann und will kein 3. Kind haben… Ah ja, und käuflich bin ich auch nicht. Nur weil er alles immer bezahlt hat, lass ich mich sicher nicht (mehr) darauf ein, den Mund zu halten, nur damit die Ruhe gewahrt bleibt.

Nun denn, ich werde mich jetzt intensiv um eine neue Wohnung und einen Job kümmern – da habe ich sowieso keine Zeit für eine Beziehung. Ausserdem: erst kommen meine Kinder, der Rest kann warten!

Ich wünsche Euch allen eine gute Restwoche!

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9 Kommentare zu “Verkürzte Ferien – und aus!

  1. Das ist natürlich sehr schade! Aber wenn es für Dich nicht passt, dann ist es gut, einen sauberen Schnitt gemacht zu haben, ohne Dich zu quälen!

    Ich bin – auch aus eigener Erfahrung als Scheidungskind – sehr, sehr zurückhaltend, wenn es um die Kinder meines Schatzes geht. Ich kann und will kein Ersatzvater sein und maße mir auch nicht an, sie erziehen zu wollen. Das steht mir nicht zu, finde ich.
    Viel Erfolg bei Deinen Projekten!

    • Ja, das finde ich auch richtig so. Dass er mal was sagt, da habe ich nichts dagegen gehabt, aber sich aufzuführen, als hätte er mit Kindern die grösste Erfahrung (er hat selbst keine Kinder und wird auch nie welche haben – gesundheitlich bedingt) und sich dann selbst wie ein Kind benehmen… da habe ich einfach ein Problem damit.

      Auch Dir/Euch viel Erfolg – bin ja mal gespannt 😉

  2. wenns nicht passt, passt es eben nicht und du sagst ja selbst wie er sich benommen hat, das hätte er bei mir auch nicht tun dürfen, auch wenn er alles bezahlt hat, da hat er noch lang kein Recht das Familienoberhaupt zu spielen und sich zu benehmen wie ein Patriarch. Vergiss ihn, aber ich denke den vergisst du schnell. ich habs irgendwie gewusst, lieben gruss
    marianne 😆

  3. Na ja… es nützt nichts, wenn jetzt jemand sagt, … man hätte es ja gewusst. Du hast es versucht, sehr lange sogar. Und hattest immer Zweifel. An ihm und dir. Wie es ist, „Ersatzvater“ (plus Hausmann) zu sein, weiß ich nur zu gut. Neun Jahre war ich es, bis ich dann gehen durfte. Ich habe (und tu es noch) meine zwei Mädchen geliebt und liebe sie und ihre Mutter heute noch. Ich weiß bis heute keinen Grund, nur die Aussage, dass sie jetzt egoistisch genug sei, anders leben zu wollen. Vielleicht war ich nur auf Zeit wichtig? Bis die Töchter groß waren? Heute weiß ich, dass man als Stiefvater alles falsch machen kann, was auch der richtige Vater falsch machen würde. Es wird nur von der Mutter anderes gewertet. „Niemand außer mir, sagt den Kindern, was sie zu tun und zu lassen haben“, so ihre Worte. Es kommt sicherlich vieles zusammen, auch ihr Alter von 49, wo viele noch mal neu durchstarten. Dann sollte man aber fair bleiben! Nicht noch drei Tage vor der Trennungsaussage dem Mann sagen: „Mache dir keine Gedanken, es ist eine vorübergehende Phase, ich liebe dich“.
    Das Leben ist eben manchmal ziemlich verrückt und vieles ist unverständlich. Und einiges wird man nie begreifen. Dein „Ex“ (ich mag dieses Wort nicht), hat es sicherlich versucht. Ich frage mich nur, ob er nicht sowieso gescheitert wäre. Hatte er eine ehrliche Chance?? Vielleicht habt ihr zu wenig über bestimmte Themen geredet? Besonders, was deine Kinder betrifft?! Oder weißt du heute sicher, dass er nichts an sich selbst geändert hätte? Egal…. sehr spät „Vater oder Mutter“ werden, ist immer sehr schwierig. 🙂

    • ich muss was richtig stellen, ich habs nicht gewusst, ich habs geahnt, weil ich boelleli vielleicht besser kenne als du und ihre Artikel kenne ich ebenfalls. deshalb hab ichs geahnt. und ich bin nicht jemand, oben kannst du mich anklicken. Was man bei dir ja nicht kann. diese mitteilung ist für @Hans

    • Na ja, es ist schon ein Unterschied, ob du jahrelang mit jemandem zusammen bist oder erst ein gutes halbes Jahr… Er hat sich – meiner Meinung nach – zu schnell als „Ersatzvater“ gesehen.
      Er hat zum Beispiel einmal mit Sohnemann geschimpft (was ich richtig fand) und als dann Sohnemann eine Stunde später zu Bett musste und ich ihn schickte, um Gute Nacht zu sagen, verweigerte er ihm den Gute-Nacht-Kuss…
      Oder als wir gemeinsam am Tisch sassen, sagte ich den Kindern, dass wir nicht wärend des Essens fern schauen und er meinte: doch, ich will beim Essen fern sehen…
      Ich finde einfach, dass er nicht das Recht und die Ahnung hatte, sich aufzuspielen, als wüsste er alles über Erziehung, sich selbst aber total daneben benimmt (bei gewissen Dingen, was die Kinder betrifft).
      Er ist 46 und in diesem Alter ändert man sich nicht mehr so leicht (siehe fern sehen beim Essen, obwohl Gesellschaft da ist…)
      Na ja, egal – mir ist es wohler so. Und jemand hat mir kürzlich gesagt: Diejenigen, die behaupten, Patchwork-Familien seien alle glücken, die lügen einfach nur…

      • OK, das sind Verhaltensweisen, die ich selbst nach 10 Jahren unmöglich finden würde. Nach sechs Monaten würde ich mich immer noch als Gast fühlen und mich auch so verhalten. Fernsehen beim Essen – geht ja nun gar nicht. Zumal er damit auch kein gutes Vorbild ist!. Und den Kuss zu verweigern ist Kindergarten. Um sich zu ändern, gibt es keine Altersbegrenzung. weil es darum geht, ob ich es will, denn lernfähig bleiben wir unser ganzes Leben lang.

  4. Das man mich nicht anklicken kann Maribu, liegt wohl daran, dass ich keinen Blog (mehr) habe. Wer nun wen länger oder besser kennt, ist doch egal….. 🙂 Sonnigen Tag für dich. 🙂

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