Verbyy


Und schon sind die „drei scheenschte Daag“ wieder vorbei. Es war eine wundervolle Fasnacht. Wir sind schon sonntags gegen 19h in Basel angekommen und konnten bei meiner Cousine – die 5 Gehminuten vom Stadtzentrum wohnt – übernachten.

Um 21h steckte ich die Kids (eine Freundin von Töchterchen war noch dabei) ins Bett – geschlafen haben sie allerdings nicht vor 23h… und um 2h45 hab ich sie dann geweckt. Selbst hab ich etwas über 2 Stunden geschlafen. Um halb vier waren wir vor dem Haus, wo eine gute Bekannte von mir schon mit ihrem Sohn auf uns wartete. Gemeinsam marschierten wir dann in die Altstadt und warteten gespannt auf 4h.

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Kurz vor 4h wurde es muxmäuschenstill, keiner redete und alle warteten gespannt darauf, dass die Stadt im Dunkeln verschwand und nur noch die vielen Kopflaternen und Laternen der verschiedenen Cliquen die Dunkelheit erhellten. „Morgestraich, vorwärt, marsch!“ – wow, dieses Gefühl ist unbeschreiblich, wenn alle Pfeiffer und Trommler anfangen zu spielen.

Kurz vor fünf kehrten wir ein und es gab die obligate Ziibelewaie (Zwiebelwähe), Kääswaie (Käsewähe) und Basler Mehlsuppe. Es hat geschmeckt und gewärmt und gegen 6h in der früh waren wir wieder daheim.

Nachdem wir ein paar Stunden geschlafen haben, ging’s um 13h wieder „uff d’Gass“ (auf die Strasse). Der Cortège (Umzug) war bunt und das Wetter wunderbar…

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Am Dienstag holten wir dann Mama am Bahnhof ab und waren ab 15h wieder in der Stadt. Wir haben meine Cousinen getroffen und schlenderten dann gemeinsam zu einer guten Bekannten, die jedes Jahr am Dienstag ab 16h „Open House“ macht. Das heisst: man kann zu ihr gehen und bekommt dort selbstgemachte Faschtewaie und Kaffee.

Knapp 1h30 später waren wir wieder „uf dr Gass“ und schauten dem Treiben zu. Das Guggenkonzert lassen wir jedes Jahr aus – wir sind nicht so Guggemuusig-Fans. Uns gefallen Cliquen viel besser. Und das schönste überhaupt an der Fasnacht ist das „gässle“. Das bedeutet: den Cliquen hinter her gehen, im gleichen Schritt, durch die ganze Stadt. Ich kann das stundenlang machen – bis morgens um 4h oder 5h… aber mit den Kindern geht das natürlich nicht. Also haben wir einen Kompromiss gefunden: wir bleiben etwas länger, setzen uns auf irgendeinen Fenstersims und schauen den vorbeigehenden Cliquen zu.

Am Mittwoch morgen, als wir aufstanden, mussten wir mit bedauern feststellen, dass das Wetter umgeschlagen hat. Es war grau, nieselte und schneite teilweise… wir waren nicht so motiviert, bei diesem Wetter rauszugehen. Also warteten wir etwas ab und wagten uns dann gegen 16h in die Kälte. Wir hatten Glück: es war zwar grau, aber es nieselte nicht mehr… Es war ein wundervoller Abend, die Cliquen pfiffen und trommelten was das Zeug hielt. Es blieb trocken und ich glaube, Petrus ist doch ein Basler ! 😉

Wir blieben bis nach Mitternacht in der Stadt und es war wiedermal eine Super-Fasnacht!

Übrigens: wer mal an die Basler Fasnacht kommen will, sollte unbedingt gewisse Regeln beachten und befolgen ! (durch Peter darauf aufmerksam geworden – danke für den Link !)

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