Für immer Adaline

Kennt Ihr diesen Film? Ich habe ihn vor 2 Tagen per Zufall am TV gesehen und fand ihn richtig gut. Hier ein kurzer Ausschnitt:

 

und HIER die Zusammenfassung auf Wikipedia. Falls Ihr aber vorhabt, den Film zu schauen (auf Youtube findet man ihn in voller Länge), dann würe ich die Zusammenfassung nicht lesen, sonst kennt Ihr den Film bevor Ihr ihn Euch anschaut 😉

Letzte Woche

Die letzte Ferienwoche der Kids ist fast um. Sohnemann habe ich für diese letzte Woche in einem Tages-Camp angemeldet. Es findet in Lausanne statt, wo ich auch arbeite. Und die Organisation sieht folgendermassen aus: Sohnemann kommt morgens um 7h15 mit mir mit und ich setze ihn dort ab. Abends kommt er dann von dort zu Fuss zu mir ins Büro und wir fahren gemeinsam nach Hause. Der Weg zu Fuss geht gut 10 Minuten.

Am Sonntagabend meinte er, er hätte keine Lust hinzugehen, aber er müsse ja wohl – was ich behjahte.

Am nächsten Morgen fuhr ich ihn dann hin. Eigentlich beginnt es um 9h aber man kann die Kids schon ab halb acht hinbringen. Um 8h45 kam eine Whatsapp-Nachricht von Sohnemann: „Es ist doof – alles nur kleine Kinder!“ (dieses Camp ist für Kinder zwischen 6 und 12 und er ist 12…). Ich schrieb zurück: „Warte doch erst mal ab. Es fängt ja erst um 9h an…“ – es kam nichts zurück. Und dann habe ich den ganzen Tag nix mehr von ihm gehört. Das letzte Mal auf Whatsapp war er morgens um 8h50…

Als er dann um halb sechs bei mir war, strahlte er übers ganze Gesicht und meinte: „Es war so cool! Wir haben dies und das und jenes gemacht. Und wir haben gesungen und das Lied geht so…. Und dann brauchten sie 9 Freiwillige für etwas. Und – Du kennst mich ja – hab sofort die Hand gehoben. Und XY hat uns eine super-interessante Geschichte erzählt, und …“. Er erzählte mir ganz enthusiastisch von seinem Tag und freute sich riesig auf den nächsten! Ich war ehrlich gesagt erleichtert und freute mich mit ihm. Gestern abend haben wir gemeinsam einen Schokoladencake gebacken, den er heute fürs „Zvieri“ mitgenommen hat . Er war ganz stolz darauf 🙂

Morgen ist der letzte Tag und die Eltern sind zu einem Apéro ab 17h30 eingeladen.

Ich bin froh, dass ich ihn angemeldet habe, er begeistert ist und eine tolle letzte Ferienwoche hat – welche zudem auch noch wirklich nützlich ist: Da er morgens früh aufstehen muss, kann er abends nicht so spät zu Bett und bekommt für den Schulanfang nächste Woche wieder einen geregelten Rythmus 😉

 

Nicht vom Himmel gefallen

Ich habe soeben einen interessanten Bericht über die Bibel gelesen. Einige Stellen des Textes möchte ich Euch nicht vorenthalten :

Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen gemacht. Viele haben an diesem Werk mitgewirkt. Sie haben aufgeschrieben, was sie mit Gott erlebt haben. Sie haben schriftliche Zeugnisse aus früheren Zeiten gesammelt. Und sie haben notierte, was andere ihnen erzählt haben.

Die ältesten Textstücke sind Liedstrophen aus dem 2. Jahrtausend vor Christus. … Da hat niemand mitgeschrieben. Die Lieder wurden gesungen und an Kinder und Kindeskinder weiter gegeben. …

Die ersten Könige, etwa 1000 vor Christus, Salomo und David, boten nicht nur Gesprächsstoff, sondern sorgten auch selbst dafür, dass ihre Taten schriftlich ins rechte Licht gerückt wurden. Aber auch ihre Kritiker, die Propheten, hinterliessen mündliche und schriftliche Zeugnisse. So findet sich in unserer Bibel allerlei Widersprüchliches. … Doch erst in der Mitte des 1. Jahrtausends vor Christus hat man ernsthaft angefangen, diese Texte zu sammeln un zu ordnen.

Jesus von Nazareth las aus den heiligen Schriftrollen, aus den Bücher Mose, den Propheten und den Psalmen. Jede Synagoge hatte eine ganze Reihe davon, aber so etwas wie ein komplettes Buch gab es immer noch nicht. ….

Starke Aussprüche von Jesus, wie etwa „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“, gingen wie ein Lauffeuer durchs Land. … Erst 30 bis 50 Jahre später haben Markus und Lukas, Matthäus und Johannes markante Sätze, Wundergeschichten und weitere Begebenheiten aufgeschrieben.  Interessant sind die starken inhaltlichen Übereinstimmungen, aber auch die sprachlichen Unterschiede.

Je weiter sich der Glaube an Jesus Christus ausbreitete, umso mehr christliche Texte gingen durch das römische Reich. Lange blieb es umstritten, welche Evangelien und Briefe als heilige Schriften anzuerkennen seien. Erst im 4. Jahrhundert, als das Christentum die offizielle Religion des Römischen Reiches wurde, einigten man sich auf eine Liste der Schriften, die als Wort Gottes gelten. …

Menschen haben erst erzählt und dann aufgeschrieben, was sie mit Gott erlebt haben – so könnte man es kurz zusammenfassen. Deshalb hat der Spruch durchaus seine Berechtigung:

„Man soll die Bibel ernst nehmen, aber nicht wörtlich“

Also ich wusste das schon alles (mehr oder weniger), aber vorallem den obenstehende Satz „Man soll die Bibel ernst nehmen, aber nicht wörtlich“ finde ich exzellent! Genau das versuche ich oft meinen Mitmenschen, welche verbort und stur sagen „aber in der Bibel steht…“ beizubringen.

 

Wie im Fluge…

… sind die 3 Wochen vergangen.

Die 1. Woche am Neuenburgersee war toll. Trotz relativ grauem Wetter die ganze Woche, hat Sohnemann jeden Tag im See gebadet und am Samstag hatten wir sogar den ganzen Tag Sonne und ich habe es fertig gebracht, einen Sonnenbrand einzufangen.

Wir haben ein römisches Museum besucht, schifften rüber nach Neuenburg, besuchten Estavayer-le-Lac, fuhren bis nach Basel in den Zolli und ich war an diesem Tag abends noch ans Tatoo eingeladen. Das kleine Chalet war ein wenig „Camping-mässig“ ausgestattet. Irgendwas zusammen gewürfelt. Aber es hat vollkommen gereicht und wir fanden es lustig. Die Aussicht beim Frühstück war unglaublich, mit direktem Blick auf den See. 3 Schritte und wir konnten baden. Das WC-Häuschen draussen wurde allerdings (Gottseidank laut Aussage von Töchterchen) nur noch als Abstellkammer für Sonnenschirme, etc benutzt.

Hier ein paar Eindrücke dieser Woche:

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Am 31. Juli kamen wir abends nach Hause und  ich dekorierte noch den Balkon für den 1. August (Nationalfeiertag in der Schweiz) :

In der 2. Wochen waren wir zuhause. Haben mal einen ganzen Tag am Genfersee verbracht, von 9h morgens bis 21h abends. Hatten alles dabei: Gummiboot, Grill, Tisch, etc. Am Nachmittag kamen 2 Pferde um zu baden. Das war echt witzig.

 

 

 

 

 

 

 

Sohnemann hat auch kurz vor meinen Ferien das Fischen entdeckt. In der 3. Woche fuhren wir für 2 Tage nach Frankreich zu meinem Vater und haben dort dann auch einen Teich gefunden, an welchem er fischen konnte:

Einmal diese Woche kamen noch liebe Freunde vorbei und wir verbracheten einen tollen Nachmittag an der Seepromenade hier bei mir. Ich wohne 150m vom See entfernt …

 

Tja, morgen geht’s wieder in den Alltag. Die Kids haben noch eine Woche Ferien und dann heisst es auch für sie „Adieu Ferien“…

Machts gut Ihr Lieben und bis bald!

PS: Pierre hat sich nicht mehr gemeldet (obwohl er ja in seiner letzten sms vom 24. Juni meinte, er gäbe mir rasch Bescheid wegen Sonntag, 9. Juli). Aber ehrlich gesagt habe ich nicht mal an ihn gedacht. Nur vor 2 Tagen als ich bei einer Freundin zum Kaffee war und sie mich danach gefragt hat, fiel mir auf, dass ich ihn ganz vergessen hatte 🙂

Schöne Ferien!

Ich bin auf der letzten Geraden zu meinen Ferien ! Juhuuuu! Noch bis Freitag arbeiten und dann 3 Wochen ausspannen.

Ich werde 1 Woche an den Neuenburgersee fahren. Das ist zwar nicht sehr weit von meinem Wohnort entfernt, aber immerhin kommen wir eine Woche aus unseren 4 Wänden. Ich konnte ganz günstig von einem Arbeitskollegen ein Chalet direkt am See mieten – wir freuen uns drauf!

 

Nun denn, ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer und freue mich jetzt schon, hier wieder zu berichten, wenn die Routine wieder einsetzt… sprich Mitte/Ende August 😉

Hier noch zwei schöne Sprüche :

       

 

Alles Liebe für Euch !

PS: hab nichts mehr gehört oder bekommen… aber ist egal !