Neues Programm

Wir haben mit dem neuen Chorprogramm begonnen. Unser Konzert finder im November statt. Ich freue mich sehr darauf, denn wir singen endlich wieder a capella 🙂

Northern Lights von Ola Gjeilo werden wir unter anderem singen und ich finde es sehr schön :

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Scho wieder verbyy…

Die „3 scheenschte Dääg vom Johr“ sind schon wieder vorbei.

Abgesehen vom Wetter (April, April, macht was er will ! Doch, doch… obwohl ja erst März ist, hätte man denken können es sei April) war die diesjährig Fasnacht in Basel vom 11. – 13. März wieder viel zu schnell vorüber…

Am Morgestraich hatten wir Glück und es regnete nicht.

Es ist jedesmal eine ganz spezielle Atmosphäre, wenn 5 Minuten vor 4h plötzlich alle „psst – psst“ machen und es ganz still wird (obwohl tausende von Menschen beieinander sind). Und dann, 20 Sekunden vor 4h der Tambour Major sagt „Bebbi, alti Garde, Morgestraich, vorwärts – Marsch !“ und genau in jenem Augenblick wenn er seinen Satz fertig gesagt hat, alle Lichter in Basel gelöscht werden und die Cliquen anfangen zu pfeiffen und trommeln. Es nimmt mich jedesmal sehr mit, und mir kommen die Tränen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Ich empfinde eine tiefe Verbundheit  mit dieser Stadt – meiner Heimatstadt. Sogar jetzt, wenn ich darüber schreiben, habe ich Tränen in den Augen…

Am Dienstag abend sind Mama und ich der Clique „Dupf Club“ hinterher gelaufen, man nennt das „gässle“. Ich bin dann nach vorn gesprungen und habe sie gefilmt :

Die Qualität ist irgendwie nicht so top auf Youtube… Auf meinem Handy ist es allerdings total scharf….

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Fasnacht vom 2. – 5. März 2020…

PS: Mein grösster Traum ist, mitten in der Altstadt eine 2-Zimmerwohnung zu haben, so als 2. Residenz. Dann könnte ich (wir) einfach gehen. Fasnacht, Herbstmesse oder einfach so mal am Wochenende. Aber leider kann ich mir das nicht leisten. Bis vor ein paar Jahren konnten wir immer zu meiner Grossmutter, dann zu meiner Cousine und dieses Jahr waren wir bei einem meiner 2 Halbbrüder. Aber es ist halt immer ein bisschen viel für diejenigen, die uns beherbergen….

Heute morgen

Nachdem Sohnemann gefrühstückt hat, sind wir gemeinsam aus dem Haus gegangen. Sein Bus fährt laut Fahrplan um 7h34 und als wir um 7h33 an der Haltestelle ankamen, fuhr dieser gerade weg… na toll. Gut, so schlimm war das jetzt nicht, denn zu den Stosszeiten gibt es all 10 Minuten einen Bus – aber irgendwie war es trotzdem nervig.

Mein Bus kam dafür 1 Minute zu spät… ich verabschiedete mich von Sohnemann und stieg ein – oder besser: quetschte mich zwischen die anderen Fahrgäste. Ich hasse das! Normalerweise versuche ich, den Bus früher zu nehmen, wenn’s weniger Leute hat.

Heute ist mir besonders aufgefallen, dass die meisten beim Aussteigen „Danke – auf Wiedersehen“ sagten. Das ist ja nett, aber irgendwie find ich das komisch. Ok, der Buschauffeur hat sicherlich Freude daran, andererseits finde ich es kurios, wenn man bei der hintersten Tür aussteigt und durch den ganzen Bus schreit (sonst hört er’s ja nicht).

Was meint Ihr dazu? Sagt ihr „Danke – auf Wiedersehen“ wenn Ihr aus dem Bus steigt ? Ich jedenfalls nicht.

A Child of Our Time

Heute Abend ist es soweit – wir singen A Child of Our Time in Lausanne. Obwohl mir dieses Werk immer noch nicht so richtig gefällt, freu ich mich doch auf das Konzert-Feeling.

Hier ein Ausschnitt eines Teils, der mir „mehr oder weniger“ gefällt :

Und falls jemande per Zufall heute abend in Lausanne ist: Es gibt noch Tickets vor Ort oder hier . Das Konzert findet im Salle Métropole um 20h statt 😉

 

2 x beim Notarzt innert 12 Stunden

Am Sonntag hat Sohnemann mit seinem Freestyle Trottinett einen heftigen Sturz auf der Rampe gehabt. Er ist mit der lingen Rippenseiten auf der Kante aufgeschlagen und dann auf die rechte Seite gefallen. Resultat : Schmerzen an den linken Rippen, riesiger blauer Fleck am rechten Oberschenkel. Aber gut, schliesslich ist man ein Indianer und hält den Schmerz aus !

Allerdings hatte er gestern den ganzen Tag Schmerzen und als ich abends um 19h zu hause war, schlief er bereits. Doch dann erwachte er um 21h und konnte sich praktisch nicht bewegen vor lauter Schmerzen… Nach einigem hin und her überlegen, sind wir dann schlussendlich gegen 22h15 ins Krankenhaus gefahren. Ein Bruch konnte durch das Röntgen ausgeschlossen werden, eventueller minimer Rippenriss allerdings nicht. Er bekam Schmerzmittel sowie ein 2-wöchiges Sportverbot. Das fand Sohnemann nicht so lustig, schliesslich wollte er „riden“ mit seinem Trottinett. Aber gut. Um halb eins waren wir schlussendlich im Bett.

Heute morgen, nach einer kurzen Nacht und einem mühsamen Aufstehen, bekam ich gegen 10h von der Schule einen Anruf. Sohnemann hätte sich wohl einen Finger gebrochen… In der Pause, beim „spielen“… ok. Mama konnte ihn sofort in der Schule holen und fuhr mit ihm – zum 2. Mal innert 12 Stunden – in die Notaufnahme. Wieder röntgen und Gott sei Dank: wieder nichts gebrochen. Allerdings muss der Finger ruhig gehalten werden :

 

High Society

Am letzten Samstag habe wir zusammen mit einem anderen Chor ein Konzert in Saanen gegeben. Die Botschafterin der Botschaft San Marino hat das Konzert für CHF 10’000.- gekauft ! Die Reise im Golden Pass (Panorama Zug) sowie ein Lunch für ca 60 Choristen und ein ganzes Orchester wurden ebenfalls finanziert.

Das Event fand in der Mauritius-Kirche statt. Die geladenen Gäste waren fast ausschliesslich Freunde der Botschafterin. Die High Society… Damen in Pelzmänteln und mit Federn geschmückten Hüten, Herren im Frack oder aber in Trachten-Anzügen… ich hätte fast erwartet, die Queen selbst zu treffen … . Zu alledem kam noch, dass 2 Paparazzi-Fotografen da waren – es war irgendwie ziemlich schräg.

Das Konzert kam gut an, obwohl „A Child of our Time“ von Sir Michael Tippett nicht gerade „leichte Kost“ ist…

Hier ein paar Eindrücke :

Frühling

Dieses Wochenende waren wir bei meinem Vater in Frankreich. Es war richtig frühligshaftes Wetter – einfach herrlich. Und trotzdem habe ich mir einen Schnupfen eingefangen… tja, bin wohl selbst schuld 😛

Mit Sohnemann geht es inzwischen ein wenig besser. Seit fast 3 Wochen hat er nicht mehr Schule geschwänzt und letzten Freitag waren wir auf dem Jugendgericht. Er hat ja letztes Jahr anfang September mit ein paar Kollegen einen Roller „gefunden“ und ist damit rumgefahren. Als 13-jähriger auf der Strasse bis zur Tankstelle, dort tanken und wieder zurück – aber er hatte immerhin den Helm an (sagt Sohnemann) 🙂 . Nachdem Sohnemann am Donnerstag doch ziemlich gestresst war, verlief am Freitag vor Gericht alles gut. Er hat sich korrekt verhalten, mein Ex-Mann war auch „normal“ und nun warten wir auf das Urteil. Er wird wohl ein paar Tage gemeinnützige Arbeit erhalten, eventuell sogar auf Bewährung. Wir werden seh’n. Eine Sanktion hat er schon bekommen : er kann seinen Fahrausweis nicht mit 18 sondern erst mit 18 und 6 Monaten m.achen… na ja, kein Drama.

Ansonsten ist mit Töchterchen und ihrem Freund noch nicht alles top. Ich habe letzten Montag mit Töchterchen und dann am Dienstag mit Sebastian geredet – oder besser: einen Monolog geführt. Tacheles geredet. Ich habe die Frist um eine Woche verschoben. Neuer Termin ist der 23. Februar.

Ich geb die Hoffnung nicht auf !