Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Gestern Abend habe ich mit Töchterchen und ihrer besten Freundin „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ geschaut.

Ich habe die DVD vor etwa 8 Jahren gekauft mit dem Hintergedanken, diesen Film mit meinen Kindern zu Präventions-Zwecken zu schauen. Ich selbst hatte damals, als ich etwa 15 war, erst das Buch gelesen und danach auch den Film gesehen.

Selbst war ich nie gefärdet. 1. Weil ich einen Onkel hatte, der genau wie Christiane F. mit 12 anfing zu rauchen und sich mit 14 den 1. Schuss setze. Mit 24 ist er an AIDS gestorben… dies passierte 1986, als ich 11 Jahre alt war. Kurz bevor mein Onkel starb, wohnte er bei uns, da er als „Versuchskaninchen“ für Medikamente gegen AIDS an der Uni Zürich war. Ich kann mich erinnern, dass er manchmal 10 Minuten brauchte, bis er über die Treppe in den 1. Stock kam. Und dann brauchte er eine 1/2 Stunde, um sich von der Anstrengung zu erholen. Ich habe auch erlebt, wie er einen Rückfall hatte. Diese Erfahrung ist mir so eingefahren, dass ich nie auch nur im Traum daran gedacht hätte, mich jemals auf Drogen einzulassen.

Und doch kam ich später indirekt damit in Berührung: Meine allerbeste Freundin war total im Drogensumpf (bevor ich sie kannte). Ich habe sie kennen gelernt, als sie damals auf einem Bauernhof eine Entziehungkur machte.  Sie hat und hatte wirklich kein einfaches Leben. Sie wurde als Kind von einem Heim ins nächste geschoben. Ihr Vater war Alkoholiker und starb, als sie 12 war. Ihre Mutter war irgendwie im Rotlichmilieu und will – bis heute – nichts von ihr wissen. Sie hat sogar damals das Sorgerecht freiwillig abgegeben und sie regelrecht verleumdet. Heute lebt sie von der Invaliden-Versicherung, denn ihr Körper erlaubt es ihr nicht, normal zu arbeiten. Sie hat auch schulisch eine ziemlich schlechte Bildung, denn mit 12 – eben als ihr Vater starb – ist sie vom Heim abgehauen und lebte einige Zeit auf der Strasse. Sie ist zwar nicht sehr gebildet, jedoch an Lebenserfahrung reicht ihr niemand das Wasser !

Und eine Kindsfreundin, welche ich kenne, seit ich 2 Jahre alt bin, war auch in dieses Milieu gerutscht. Auch sie kam wieder raus und konnte sogar all ihre Schulden (immerhin knapp CHF 100’000.-) tilgen. Ich bewundere diese Leute. Es braucht ENORME Willenskraft, wirklich davon los zu kommen.

Jedenfalls habe ich mich gefragt, ob ich diesen Film auch mit Sohnemann jetzt schon schauen soll? Er ist 12 und ziemlich leicht beeinflussbar (was bei Töchterchen gar nicht der Fall ist). Obwohl der Film erst ab 16 (FSK) frei gegeben ist, spiele ich mit dem Gedanken. Denn schockierend ist der Film auf jeden Fall und vielleicht kenn ich dadurch einiges verhindern. Wie seht Ihr das?

Kurzes Glück

Auf den Tag genau ist’s nun 2 Jahre her,
dass wir Eins waren, dann nie mehr.

Manchmal denk ich daran zurück,
erinnere mich an das kurze Glück.

Wie doch die Zeit vergeht,
Die Lust immer noch besteht.

Und doch hat sich seither nicht’s verändert,
Du bist immer noch verhindert.

Der Gedanke an damals,
schnürt mir manchmal den Hals.

Ich verdräng es, versinke dann aber doch
ab und zu in ein tiefes Loch.

Meine Liebe zu Dir wird wohl immer bleiben,
Kann sie nicht vertreiben.

Wir werden sehen was die Zukunft bring,
ob mein Herz wohl jemals wieder springt?

(c) by boelleli

 

Und Tschüss !

Heute ist Sohnemann ins Ski-Lager gefahren. Na ja, irgendwie etwas lächerlich… es hat ja kein Schnee. Zumindest nicht dort, wo sie hinfahren.

Nun denn, das wird wohl eher eine ruhige Woche, so ganz allein mit Töchterchen… Sie hat übrigens einen neuen Herzbuben 🙂 Sehr nett und vorzügliche Kinderstube. Sie hat ihn letzten Donnerstag zum Abendessen eingeladen. Er hat mir 2 Flaschen Wein vom eigenen Weingut (als das des Vaters – er ist momentan in der Winzerlehre) und ein Päckchen Schokolade von einem renommierten Chocolatier hier in unserer Gegen gebracht.

Beim essen hat er mehrer Male betont, wie gut es sei (dabei habe ich jetzt nichts Spezielles gekocht: Tomaten-Risotto, Schweinsplätzchen und Salat) und sich für die Einladung bedankt. Am nächsten Tag hat er Töchterchen eine Nachricht geschickt, dass er sich super integriert gefühlt hätte und es toll war. Freut mich 🙂

Tja, ich wünsch den beiden nur das Beste!

Frühjahrsmüdigkeit?

Laut Wikipedia: Unter der Frühjahrsmüdigkeit versteht man eine verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit, die viele Menschen im Frühling erleben. Es handelt sich hierbei um keine Krankheit, sondern um eine durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene Erscheinung. Mehr lesen…

Also ich bin die letzten Tage extrem müde die ganze Zeit. Wenn ich mal kurz nicht konzentriert etwas mache, könnte ich glatt stehend einschalfen. Dazu hab ich ein paar witzige Sprüche gefunden,

zum Beilspiel den hier:

 

Und den finde ich auch witzig:

 

 

Aber der hier ist TOP 😀 😀 😀

 

Ich glaub, ich werd jetzt zur Traumfrau und wünsche Euch inzwischen ein schönes Wochenende!

Wien

In der Woche vor Ostern fahr (respektive flieg) ich mit Töchterchen nach Wien. Ich habe ihr diese Reise geschenkt, weil sie bei den Abschlussprüfungen letztes Jahr im Juni Klassenbeste war. Wir fliegen am Sonntag 9. April und kommen am Donnerstag zurück.

Der Flug ist bereits gebucht und das Hotel werde ich morgen reservieren.

Ich freue mich sehr auf diesen Aufenthalt – ich liebe Wien.

Allerdings gibt’s eine Sache, die mir etwas Bedenken gibt: es ist glaub ich das 1. Mal, dass ich ganz allein reise. Also ich meine allein mit dem Flugzeug und ohne eine andere Person, die das Reisen gewohnt ist. Aber Töchterchen meinte: das wird schon ! Ich habe auch schon die App heruntergeladen, damit wir mit Metro und Bus vom Flughafen zum Hotel kommen!

Tja, wir werden sehen. Es wir sicher toll! Ich freue mich auf Schloss Schönbrunn, das Mozarthaus, die Strauss-Wohnung, den Prater und was es sonst noch alles zu sehen gibt. Töchterchen will unbedingt ins Museum moderner Kunst 🙂 … und dieses Mal habe ich hoffentlich keinen Hexenschuss wie beim letzten Mal

Grossartigkeiten

Beobachten Sie den Tag und fragen Sie sich am Abend:

Wovon habe ich heute eigentlich gelebt?

Von 2 Litern Mineralwasser, Brot und den Nudeln mit Gulasch?

Vom Schlaf, von Träumen, von der Stille?

Von der Luft, die mich umgab, vom Sonnenschein, vom Regen?

Vom Blut in meinen Adern, vom Schlag meines Herzens?

Vom Gespräch mit meinem Partner und meinen Kindern?

Von der Freude an dem spannenden Buch, das ich heute zu Ende las?

Von der Zentralheizung und der Jacke, die mich warmgehalten haben?

Von einem Menschen, einem Gott, der mich liebt?

Wovon lebe ich eigentlich?

Von 1000 lebens-(liebens)werten

kleinen Großartigkeiten!

© Sabine Heuser

Adie Fasnacht

Tja, dieses Jahr waren wir nur am Mittwoch Nachmittag an der Basler Fasnacht. Da die Kids keine Ferien haben, konnten wir wieder einmal nicht an den Morgenstraich.

Aber es war trotzdem gut, auch wenn ich gern jemanden getroffen hätte… aber es war eh relativ unwarscheinlich, ihn zu treffen*.… Na ja. Jedenfalls haben wir nächstes Jahr Ferien, dann werden wir alle 3 Tage hin gehen – wir freuen uns schon total darauf!

Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

* Ja, es ist fast ein Jahr her, seit wir uns zum letzten Mal gesehen haben. In den letzten 2 Wochen habe ich des öftern wieder Momente, in welchen ich mich beherrschen muss, nicht zu scheiben. Bald hat er Geburtstag. Ich hab mir vorgenommen, ihm diesmal nicht zu schreiben. Hoffentlich halte ich es auch ein ! Ich weiss nicht, wieso ich immer wieder solche Phasen habe… !?