I’m dreaming… :-D

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In der Stille der Nacht

In der Stille

    der Nacht

        dem Lärm

            des Tages

                nachspüren

                    die Unruhe

                        ausklingen lassen

                            das Verborgene

                                hervor holen

                                    das nicht gelebte

                                        zum Leben erwecken

                                            im Licht

                                                der Sterne

                                                    Demut lernen

                                                        Frieden schliessen

                                                            mit mir

Peter Schiestl

Perspektivwechsel

Advent heisst Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas grösseres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde !

Und nun lest den den Text von unten nach oben !

gefunden im Netz

Requiem

Am Sonntag haben wir das Requiem von Mozart nochmal gesungen – wir wurden von einem französischen Dorf nahe der Grenze bei Genf eingeladen. Es war super, das Requiem nochmals zu singen und die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Wenn ich könnte, würde ich mir einen Chor suchen, der Tourneen macht – ich finde das so toll.

Das Risiko zu lieben

Wenn du lachst, riskierst du als verrückt zu gelten

Wenn du weinst, riskierst du schwach zu wirken

Wenn du auf jemanden zugehst, riskierst du dich zu binden

Wenn du deine Gefühle zeigst, riskierst du dein tiefstes „ich“ zu zeigen

Wenn du deine Ideen vorstellst, deine Träume erzählst, riskierst du sie zu verlieren

Wenn du liebst, riskierst du nicht zurück geliebt zu werden

Wenn du lebst, riskierst du zu sterben

Wenn du hoffst, riskierst du hoffnungslos zu werden

Wenn du versuchst, riskierst du zu scheitern.

 

Aber, man muss Risiken eigehen, denn die grösste Gefahr im Leben ist es, nichts zu riskieren.

Jener, der nichts riskiert, tut nichts, hat nichts, ist nichts.

Man kann so Leiden vermeiden, jedoch lernt man nichts und fühlt man nichts, kann sich nicht ändern oder weiter entwickeln, kann weder lieben noch leben.

 

Angekettet an die Sicherheit und Gewissheit, wird man sein eigener Sklave, verrät seine Freiheit.

Nur jene, die das Risiko zu lieben eingehen, sind frei.

Gefunden im Netz und frei vom französisch ins deutsch übersetzt.

Kurz & intensiv

Am letzten Freitag bin ich nach der Arbeit nach Reinfelden gefahren. Ich hatte mit Otto abgemacht… 🙂

Wir trafen gleichzeitig am vereinbarten Ort ein und checkten im Hotel ein. Es handelt sich dabei um ein Hotel, in welchem sowohl er wie auch ich schon übernachtet haben – allerdings nicht gemeinsam und auch nicht zur gleichen Zeit… Er hat es gebucht (und dann auch bezahlt) und wir haben es uns gleich im Zimmer gemütlich gemacht.

Morgens schickte er mir eine Nachricht, ob wir es um eine Woche verschieben könnten. Ich war etwas überrascht und erklärte, dass mich das überhaupt nicht arrangiert, denn am nächsten Samstag habe ich einen Termin um 10h in Genf. Schlussendlich meinte er : „also gut, ziehen wir es durch“. Ich fragte dann noch, was denn los sei und er meinte nur, er würde es mir abends erklären.

Zurück ins Zimmer : Otto hat Eve-Bier und Chips mitgebracht. Wir haben geredet und sind dann schnell „zur Sache“ gekommen. Da hab ich dann begriffen, weshalb er unser Treffen verschieben wollte : er war am morgen zu einer Untersuchung beim Arzt. Sein bestes Stück hatte ein Pflaster… erst hab ich mich etwas darüber gewundert, aber schlussendlich hat er es dann entfernen können. Er erklärte mir, dass er seit mehreren Tagen eine Irritation habe und der Arzt heute morgen eine mini-Gewebeprobe entnommen habe. Es tue nicht weh, aber sei halt etwas unangenehm. Aber schlussendlich ging alles wunderbar … 😀

Wir waren so auf einander konzentriert, dass wir nicht gesehen haben, wie schnell die Zeit verging. Schlussendlich haben wir nicht mal zu abend gegessen. Die Nacht war kurz aber intensiv… und am morgen stürzten wir uns aufs Frühstücksbuffet.

Da Otto am Mittag mit seinem Vater abgemacht hatte, haben wir uns um 11h voneinander verabschiedet.

Ich habe dann noch meine Freundin kontaktiert. Jene, welche im Juli geheiratet hat (und Otto und ich schlussendlich die Nacht miteinander verbracht hatten). Spontan ging ich dann zum Kaffee vorbei und blieb etwa 2 Stunden dort. Über Otto haben wir nicht geredet. Otto und ich haben vereinbart, dass sie das nicht erfährt…

Samstag abend um ca 18h30 war ich dann wieder zu hause und freute mich, dass ich Sonntag ausschlafen konnte … 🙂